Prinzipien und Methoden des Unterrichts
Der Unterricht an unserer Schule richtet sich an sonderpädagogischen Prinzipien aus:
- Lebensnähe
- Handlungsorientierung
- Anschaulichkeit und Konkretisierung
- Ganzheitlichkeit
- Erlebnishaftigkeit
- Häufige Wiederholung und Intensität der Darbietung
- Erfahrbarkeit über mehrere Sinneskanäle
- Individualisierung und Differenzierung
- Kompensation fehlender oder eingeschränkter körperlicher Handlungsmöglichkeiten
- Schule als ein Lebensraum
Entsprechend dem Alter, dem Entwicklungs- und Leistungsstand der Schüler wählen die Lehrkräfte für ihre Klasse geeignete Unterrichtsmethoden aus. Infrage kommen:
- Basale Stimulation
- Offene Unterrichtsmethoden
- Einzel- und Partnerarbeit
- Kleingruppenarbeit
- Klassenunterricht
- Klassenübergreifender Unterricht

Unterrichtet wird in unterschiedlichen Organisationsformen. Gemeinsame Themen, Aufgabenstellungen werden in Form des Klassenunterrichts angeboten. Durch Einzelfördermaßnahmen sowie innere Differenzierung durch Leistungsgruppen in der Klasse versuchen wir den oft sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler gerecht zu werden. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Anwendung offenen Unterrichtsformen. Im Verlauf des Schuljahres kommt es zu klassenübergreifenden Projekten, an denen sich die einzelnen Stufen mit unterschiedlicher Gewichtung des Themas beteiligen. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern kommt es immer wieder zu integrativen Projekten.
In den höheren Schulstufen werden verstärkt außerschulische Lernorte aufgesucht. In den Klassen der Ober- und Werkstufe findet wöchentlich ein Praxistag statt. Es werden Betriebsbesichtigungen und Betriebspraktika organisiert. Praktika können in der Werkstatt für behinderte Menschen, in einem Betrieb des 1. Arbeitsmarktes oder auch in der Tagesförderstätte abgeleistet werden.

